Barrett Ösophagus
Barrett Ösophagus ist eine Krebsvorstufe, die durch Reflux von Mageninhalt in die Speiseröhre hervorgerufen wird.
Barrett Ösophagus wird durch Gewebeproben, die im Rahmen einer Spiegelung der Speiseröhre gewonnen werden, nachgewiesen. Eine von 10 Personen mit Barrett Ösophagus kann in 20 Jahren einen Speiseröhrekrebs entwickeln. Barrett Ösophagus gibt es aber auch ohne Beschwerden (10-15% der Bevölkerung). Deshalb ist die Vorsorge-Endoskopie der Speiseröhre mit Entnahme von Gewebeproben eines der Hauptziele des "GERD Centers of Excellence". Mehr über Barrett Ösophagus lesen Sie unter www.igerd.com.
Bei wirksamer Therapie des Barrett Ösophagus kann die Krebsentstehung verhindert werden. Mögliche Therapien sind:
Ablation: Zerstörung der "schlechten" Schleimhaut mit Hochfrequenz-Energie, wird endoskopisch mit einem speziellen Ballon durchgeführt.
Resektion: endoskopische Entfernung der Schleimhaut.
Fundoplikatio: Antireflux-Mechanismus wird endoskopisch oder laparoskopisch hergestellt.