Hintergrund
20-30% der Bevölkerung leiden unter der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Neben Symptomen (Sodbrennen, Schluckstörung, Husten, Heiserkeit) ist GERD mit morphologischen Veränderungen in der Speiseröhre assoziiert: Entzündung, Zylinderzellmetaplasie (=magenartige Schleimhaut in der Speiseröhre), Barrett Ösophagus, Dysplasie und Karzinom. Jene mit einem Barrett Ösophagus können in 0.5% der Fälle pro Jahr ein Karzinom entwickeln, also eine von 10 Personen kann in 20 Jahren ein Speiseröhrenkarzinom entwickeln. Entsprechend neuesten Erkenntnissen können mittels einer neuen, histopathologiebasierten Diagnostik Prävention, Vorsorge und Management von GERD verbessert werden.